Zwiebelkuchen (vegan)

Der plötzliche Wintereinbruch hat mich dieses Wochenende dazu inspiriert, einen veganen Zwiebelkuchen für ein geselliges Treffen mit Freunden zu backen. Der Kuchen war richtig köstlich und ist super gut angekommen. Das werde ich dieses Jahr im Herbst (da wo der Zwiebelkuchen eigentlich hingehört) auf jeden Fall wieder machen!

Zutaten
Für den Teig:
300 g Mehl
130 ml warmes Wasser
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Öl
1 Prise Salz
1 TL Zucker (leicht gehäuft)

Für die Füllung:
600 g Zwiebeln
2 mittelgroße Stangen Lauch
80 g veganer Speck
150 ml Sojasahne
70 ml Aquafaba
2 EL Speisestärke
Gewürze (z.B. Oregano, Rosmarin, Muskat, Paprika Pulver, Kümmelpulver, Kardamom, Salz & Pfeffer)
Schnittlauch für die Deko

Zubereitung
Mehl, Hefe, Öl und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. Den Zucker im warmen Wasser auflösen, mit dem Mehlgemisch vermengen und gut verkneten. Ich habe Dinkelmehl verwendet, teilweise Vollkorn (100g), dadurch musste ich beim Kneten noch ein bisschen Wasser ergänzen. Den Teig anschließend an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen. Anschließend Zwiebeln und Lauch in feine Ringe schneiden und in Öl einige Minuten andünsten. Ich mag es gerne, wenn die Zwiebeln dabei teilweise braun werden, dann entwickeln sie sehr leckere Aromen. Zwiebeln und Lauch in einer Schüssel zwischenparken, um in der Pfanne den veganen Speck anzubraten. Diesen würze ich großzügig mit Paprikapulver, Rosmarin, Kardamom, Kümmelpulver, Salz & Pfeffer. Speck anschließend unter die Zwiebelmasse mischen.

In einer Tasse Sahne mit Salz & Pfeffer, Muskat, Gemüsebrühepulver und Speisestärke verrühren und ebenfalls untermischen. Ich hatte vom Vortag noch Aquafaba übrig. Habe es (mit Natron und Zitronensaft) aufgeschlagen und vorsichtig untergehoben. Dadurch war die Masse nach dem Backen schön locker.

Nun den Teig ausrollen und in eine Springform auslegen, so dass ein etwa 2-3 cm hoher Rand entsteht. Weil ich den Teigboden nicht ganz so dick mag, war etwas Teig übrig, also habe ich noch zwei kleine, leckere Brötchen gebacken. Den Teig mit Oregano bestreuen und die Füllung einfüllen.

Nun darf das Prachtstück etwa 40 Minuten bei 180 C Ober/Unterhitze in den Ofen. Nicht wundern, wenn ihr den Kuchen anschließend raus nehmt und sich die Füllung immer noch sehr wabbelig anfühlt. Erst mit dem Erkalten zieht die Speisestärke an und die Masse verfestigt sich.

Der Kuchen schmeckt warm genauso lecker wie kalt und ist besonders köstlich, wenn er einen Tag durchgezogen ist.

Ich habe ihn zum Servieren mit Schnittlauch dekoriert. Dazu passt ein schönes Gläschen Weißwein (oder Federweißer im Herbst).

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